Rettungsleitstelle
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Das DRK – Weinheim besuchte die Rettungsleitstelle in Mannheim

Am Freitag den 26. April besuchten wir die Rettungsleitstelle in Mannheim. Wir trafen uns wie jeden 2. Freitag um 20:00 in der DRK-Wache Weinheim und fuhren mit drei Autos nach Mannheim in die Lagerstraße, um die dortige Rettungsleitstelle zu besuchen. Das ehrenamtliche Mitglied Boris Rensland , welcher auch der stellvertretende Wachenleiter ist, begann mit einem groben Überblick über das Mannheimer Gebiet mit den dortigen Rettungswachen:

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ASB – Rettungswache „ Auf dem Sand“

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DRK – Rettungswache „Lagerstraße“(genau unter der Rettungsleitstelle)

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DRK – Rettungswache “Parkring“

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DRK – Rettungswache „Weinheim“ (!!!!)

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DRK – Rettungswache “Hockenheim/Talhaus“

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JUH – Rettungswache „Autobahn“

 Das Rettungsdienstgebiet erstreckt sich von Laudenbach über Mannheim Sandhofen, den Rhein herunter nach Hockenheim über Schriesheim nach Weinheim mit einem kleinen Teil vom Odenwald.

Nach dieser kleinen Einführung gingen wir eine Etage höher in die durch eine Feuertür gesicherte Rettungsleitstelle. Herr Rensland bat uns, da die zwei noch zur Zeit anwesenden Operatoren Rettungaufträge annahmen, recht ruhig zu sein.

 Wir gingen also in eine schwach beleuchteten Raum hinein (wegen den Bildschirmarbeitsplätzen). Nach dem sich die Augen an das gedimmte Licht gewöhnt hatten sahen wir einen mit modernster Technik vollgestopften Raum. Was einem zuerst auffiel, waren die drei Monitoren an jedem Arbeitsplatz. Der Raum hatte mit fünf Arbeitsplätzen zu je drei Monitoren leichte Ähnlichkeit mit dem Raumschiff Enterprise. 

Dass die beiden nichts gemeinsam haben, erklärte uns Herr Rensland dann auch sofort an einem der Arbeitsplätze. Er schaltete zuerst das Telefon - ein unscheinbaren schwarzen Kasten - ein. Auf dem nun erleuchteten Display konnte man viele Tasten und Buttons mit den verschiedensten Aufschriften erkennen. Eine kurze Berührung und es erschienen die Telefonnummern der Mannheimer Krankenhäuser, eine weitere Berührung und es erschien eine Liste mit vielen weiteren Namen, die durch einfaches Antippen gewählt werden konnten.

 Der Disponent arbeitet an drei Bildschirmen um die vielen Rettungs oder Krankentransport Aufträge abarbeiten zu können. Dabei wird er von einer Software der Firma Wessa unterstützt die ursprünglich für den Betrieb von Flughäfen entwickelt wurde. Die Rettungsleitstelle Mannheim ist die erste Leitstelle ihrer Art die in Deutschland so aufgebaut wurde. Die Technik, das Rückrat der Leitstelle wurde von der Firma Frequentes installiert und findet in drei mannshohen Schränken auf der Rückseite des Disponentenraumes Platz. Die Technik ist auf doppelte und dreifache Sicherheit ausgelegt. Sollten einmal alle „Stricke reissen“ (was niemand hofft) so können noch normale Tastentelefone an die Telefondosen angeschlossen werden, so hätte dann jeder Disponent so 5-6 Telefone vor sich stehen.

 Einige Zahlen über das Rettungsdienstgebiet Mannheim

Die Leitstelle wurde am 21. Februar 1999 um 3.00Uhr in Dienst gestellt , besitzt 5 Disponentenplätze und verbindet das Bestreben nach modernster und zugleich sicherster Kommunikation.

Davon sind immer (24Std.) 2 Plätze besetzt. In der Zeit von 8-16 wird die Belegschaft auf bis zu 4 Disponenten aufgestockt.

Die Anzahl der Rettungswagen schwankt zwischen 7 Nachts und 31 Tagsüber.

Die Anzahl der Notarzteinsatzwagen (NEF) beläuft sich auf 4Stück (24 Std.).

Ihre Standorte sind:

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KKH Weinheim

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Klinikum Mannheim

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KKH Schwetzingen

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NEF Süd Theresien-Krankenhaus

 Einige Daten:

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Datenbank: Oracle

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Einsatzleitsystem: secur.control

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Sprachkommunikation: Frequentis (eine Firma mit 50-jähriger Erfahrung im Bereich von Sprachkommunikationssystemen für Flugsicherung).

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Systemverfügbarkeit: 99,996%

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Disponentenplätze: 5

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Disponenten: zwischen 2 und 4.

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Besetzung der Disponentenplätze: ein Disponent wird immer vom DRK gestellt der zweite von einem anderen Verein wie ASB oder JUH.

Es gilt immer, dass das am nächsten gelegene Fahrzeug den jeweiligen Einsatz abwickelt.

Hier noch ein paar Bilder von dem Besuch in der Leitstelle

Durch Anklicken der kleinen Bilder, wird wie bei einer Diavorführung das vergrößerte Abbild der Vorschau gezeigt. Mit den kleinen Pfeilen rechts und links kann weitergeblättert werden. Unter dem Bild findet sich noch ein erklärender Text.

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Begrüssung und Einführung

Der ehrenamtlich tätige stellvertretende Wachenleiter Boris Rensland gibt uns einen ersten Überblick über die Aufgaben der Leitstelle.

 

 

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Stand: 21. April 2007