Blut (geben) rettet Leben!

 Im Rahmen der Weinheimer Zelttage vom 30. Juni bis zum 08. Juli 2002, veranstaltet von der Liebenzeller Gemeinde Weinheim, kam es am 04. Juli 2002 zum Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes Weinheim. Glücklicherweise war kein echter Notfall der Grund, vielmehr ging es darum, die Besucher das Thema Blut und dessen Bedeutung näher zu bringen.

 Nach einigen einleitenden Worten zur Ehrenamtlichkeit des DRK und einigen Fragen zum Thema Blut, störte ein scheinbar betrunkener Radfahrer die Veranstaltung durch lautes Grölen, was in einem unsanften Sturz endete. Nur mühsam konnten die freiwilligen Ersthelfer den Gestürzten beruhigen. Nur wenige Minuten später stand auch schon ein Rettungswagen vor der „Kirche aus Stoff“. Während die Helfer des DRK den verletzten Radfahrer versorgten, erklärte der Bereitschaftsleiter des DRK Weinheim, die Vorgehensweise bei einem derartigen Unfall.

 Aber was auch immer die Helfer auszurichten vermögen, an einer Stelle sind auch sie machtlos und auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Immer dann, wenn ein Patient nur durch eine lebensnotwendige Bluttransfusion gerettet werden kann. Eine Blutkonserve – gerade einmal 450 ml Blut, die dem Körper des Spenders entzogen werden, und die allzu oft über Leben und Tod entscheiden.

 Und vielleicht ermutigt ja der Ausspruch einer jungen Besucherin der Weinheimer Zelttage: „Wenn ich 18 bin, gehe ich auf jeden Fall zum Blut spenden!“ viele andere, dieses „Opfer“ zu bringen und eine Blutspendeaktion in der Umgebung aufzusuchen und dadurch eine Rettung erst zu ermöglichen – denn Blut (geben) rettet Leben!

 

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Stand: 01. Juli 2007